Sie ist ein 413.000 km² großes und bis zu 459 m tiefes Binnenmeer in Europa und gilt als das größte Brackwassermeer der Erde.
Die Anrainerstaaten der Ostsee sind Deutschland, Dänemark, Schweden, Finnland, Russland, Estland, Lettland, Litauen und Polen.
Anders als die Nordsee, die mit bis zu 2- 3,5m Tidenhub aufwarten kann, liegt der regelmässige Tidenhub der Ostsee bei rund 0,15m (15cm)
Die Ostsee ist geologisch gesehen noch gar nicht so alt, sie entstand am Ende der letzten Eiszeit, der Weichseleiszeit, vor etwa 12.000 Jahren nach dem Abschmelzen der riesigen Gletschermassen.
Zur damaligen Zeit war die Ostsee ein reines Süßwassermeer. Dieser "Stausee" verband sicherst am Ende der Eiszeit mit der Nordsee wo es aber nur einen eingeschränkten Wasseraustausch mit den salzhaltigen Weltmeeren gibt.
Während sich die Lebewesen in den Ozeanen sowie Flüssen und Seen über Jahrmillionen an ihren salzigen oder süßen Lebensraum anpassen konnten, gilt das nicht für die Organismen und Lebewesen in dem vergleichsweise jungen Brackwassermeer. Folglich gibt es nur eine geringe Artenvielfalt in der Ostsee und kaum echte Brackwasserorganismen. Die meisten sind eingewanderte marine Lebewesen, die sich im Laufe der Zeit dem salzärmeren Milieu angepasst haben. Das führt auch dazu, dass die Anzahl der verschiedenen Salzwasserarten in der Ostsee von West nach Ost abnimmt, je weiter der Salzgehalt sich verringert.


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